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THEMA: A11 Sjöormen-Klasse

A11 Sjöormen-Klasse 5 Jahre 2 Wochen her #31087

Ich habe ja nicht nur einen 1:10-Seehund im (sehr langsamen) Werden, sondern vor ca. 2 Jahren auch ein Pressluftboot auf Kiel gelegt. Angesichts der Tatsache, daß dieses Boot ca. 42kg gehabt hätte und meine Bandscheiben nächstes Jahr 60 Jahre alt werden, habe ich mich nach reiflicher Überlegung entschlossen, dieses Projekt nicht weiter zu verfolgen. Da mir die A11-Klasse aber außerordentlich gut gefällt, werde ich dennoch ein wenn auch kleineres Modell bauen.

Konstruktiv wird es ein ca. 150cm langes und 18cm breites Zweihüllenboot mit einem GFK-Rumpf und einem 125er-KG-Rohr als Druckkörper. Gewicht wirbelsäulenfreundlichere rund 15kg. Wie bei meiner Hermannia und meinem Seehund greife ich auch hier wieder auf die bewährte Einschubtechnik zurück, getaucht wird mit "klassischen" Kolbentanks. Es geht jetzt also demnächst los mit Urmodell-, Formenbau & CO, da ich vom äußeren Rohbau des PL-Bootes keine Teile verwenden kann.

Anbei Fotos vom Original und einer Computer-Visualiserung (beides aus den Weiten des InterNet). Ich werde Euch auf dem laufenden halten!

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Otto

A11 Sjöormen-Klasse 5 Jahre 2 Wochen her #31092

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Hi Otto,

da haste Dir aber wieder was vorgenommen.

Bin seeeehr auf Deine gewohnt solide Bauweise und Berichterstattung gespannt!!!

Gruß
Heiko

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A11 Sjöormen-Klasse 5 Jahre 2 Wochen her #31093

Wie baust Du deine Urmodelle? Ich zeichne gerade eine Britishe E-Klasse, und wenn ich irgendwann mal meine U-1 fertig habe, wäre das ein mögliches nächstes Projekt...

Cheers Andreas

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A11 Sjöormen-Klasse 5 Jahre 2 Wochen her #31097

Also bei meiner Hermannia (VIIC in 1:32 = 2,10,) habe ich die Spanten aus 8mm Birkensperrholz geschnitten, auf einem Mittelbrett montiert und untereinander mit M4-Gewindestangen verschraubt. Dann die Zwischenräume mit PU-schaum Marke Bauhaus grob verfüllt und danach das Ganze mit Gips fein verfüllt und mit Spritzspachtel überzogen. Dann Schleifen, Spachtel, schleifen etc. Dann die Nieten und die Schweißnahtimitationen drauf. Ziemlich dreckige Arbeit, ist aber recht gut geworden.

Meine Subdogs sind viel kleiner, da habe ich die Urmodelle drechseln lassen (schau einmal "Subdog optimieren" Seite 5 hier im Forum)

Bei meinem Seehund siehe auch hier im Forum "Gemeinschaftsprojekt Seehund in 1:10".

Bei der A11 lasse ich Bug und Rumpf (beides vollkommen rotationssymmetrisch) vermutlich aus einem Hartschaumprodukt fräsen, kläre das gerade mit einer Fräserei-Firma. Beide Teile werden dann an einem Durchmesserpassenden Rohr befestigt. Turm und Deck wird wieder "klassische" Handarbeit, also Spanten schneiden und beim Turm mit Gips verfüllen, beim Deck mit 2mm Balsaholzleisten beplanken.

Ist mühsam, geht aber recht gut. Mit CAD-equipment und CNC - Möglichkeiten ist das aber sicher lustiger !

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Otto

A11 Sjöormen-Klasse 5 Jahre 2 Wochen her #31100

Aufwendig wars mit den gefrästen Schaumstoffkernen auch, denn gerade ums schleifen und Spachteln kommt man ja auch nicht rum. Das mit den Schweißnähten und Nieten finde ich gut. Habe ich bei mir nicht am Urmodell vorgesehen, sondern werde das beim Lackieren erzeugen. Bei der U-1 waren die Nieten versenkt, und die Blechstöße sehr dünn. Wollte das am Modell nicht übertreiben. Was ich anders beim Seehund gemacht hätte ist das geteilte Urmodell. Das Urmodell wird bei mir immer aus einem Teil gefertigt, und dann eine Trennung mit einer zusätzlichen Trennebene erzeugt. Das gibt die Besten übergenge und die kleinsten Spaltmaße.

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A11 Sjöormen-Klasse 5 Jahre 1 Woche her #31120

Die Seehund-Trennung in 2 Teile war deswegen nötig, um eine Öffnung für das Setzen des Nahtbandes zu haben. Das war bei meinem VIIC, wo ich bequem von oben arbeiten konnte, nicht notwendig.

Andere Frage : Ich habe mir einige Varianten der Konstruktionen für ausfahrbare AFG´s angeschaut. Die Pressluftvariante "System Lothar Mentz" ist da natürlich die überzeugendste Lösung. Das müsste doch hydraulisch auch möglich sein ? Ich denke da an im Turm befindliche Zylinder, die als Kolben die jeweiligen AFG´s haben und die mit Wasser als Medium aus einem (kleinen) im Druckkörper des U-Bootes befindlichen Kolbentank angespeist werden. Hab ich allerdings noch nie gesehen.

Was hält ihr davon ?

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Otto
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